Verlustangst Buchempfehlungen

Sie beschäftigen sich mit Verlustangst und suchen noch nach weiterführender Literatur? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn hier finden Sie unsere Buchtipps rund um das Thema „Verlustangst“. Alle Bücher wurden sorgfältig von Verlustangst.de ausgewählt und in dieser Bücherliste zusammengestellt.

Verlustangst und wie wir sie überwinden

Ulrike Sammer verspricht Hilfe zur Selbsthilfe: In ihrem Ratgeber „Verlustangst und wie wir sie überwinden“ vermittelt die erfahrene Psychotherapeutin das notwendige Wissen, die eigene Verlustangst zu erkennen und zu verstehen. In klar verständlichen Worten gibt sie Betroffenen und ihrer Umgebung Mittel und Wege an die Hand, auffällige Zwänge und Verhaltensformen selbst zu beeinflussen, und zeigt, wann fachliche Hilfe angebracht ist.

Die Ursachen und Gründe für Verlustängste sind ebenso vielfältig wie ihre Auswirkungen und Symptome. Ulrike Sammer erläutert, wie viel Traumata aus der Kindheit und ähnlich frühen Entwicklungsstadien des eigenen Lebens bis ins hohe Alter mitwirken und immer wieder in den Vordergrund rücken, ohne dass der Betroffene sie selbst zuordnen kann. Sie prägen das eigene Bild von Bindung, sowohl in familiären als auch Liebesbeziehungen. Eine Mutter ist unfähig, ihr Kind loszulassen; eine Frau droht zusammenzubrechen, wenn der Partner über eine Auszeit nachdenkt; ein Mann spioniert seiner Frau hinterher, wenn sie das Haus verlässt. All dies sind unterschiedlich geartete Symptome ein und desselben Problems: der Verlustangst, die alles kaputt macht, was man so sehr an sich zu klammern versucht.

Doch der Ratgeber richtet sich nicht nur an die Betroffenen selbst, sondern möchte auch deren Umgebung, die ebenso stark unter den Folgen der Verlustangst leiden, sensibilisieren und Verständnis entgegenbringen. Beiden Parteien werden Denkanstöße und Übungen präsentiert, die helfen werden, durch eigenständige wie auch gemeinsame Arbeit mit Problemen und Belastungen umzugehen und diese im besten Falle durch Selbsthilfe zu heilen. Dass es jedoch auch hartnäckigere Fälle gibt, die therapeutischer Hilfe bedürfen, sollte trotz alledem nicht unterschätzt werden. Wie und wann diese Hilfe in Anspruch genommen werden sollte, macht die Autorin ebenso deutlich.

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Eifersucht. Vertrauen lernen – die Angst, nicht geliebt zu werden, überwinden

Verlustängste treten selten allein auf, ganz besonders in einer existierenden Beziehung. Mit ihr einher geht meiste die Eifersucht, die Angst, der Partner könne sich einer anderen Person zuwenden.

Der Psychotherapeut Dr. Rolf Merkle widmet sich in seinem Ratgeber „Eifersucht. Vertrauen lernen – die Angst, nicht geliebt zu werden, überwinden“ genau diesem Thema. Wie die Verlustangst selbst können der Eifersucht viele Gründe und Traumata zugrunde liegen; ebenso äußert sie sich in den unterschiedlichsten Lebenslagen auf verschiedene Art und Weise. Sie zu erkennen und zu überwinden ist Ziel dieses Buches.

Studien zeigen, dass unglaubliche 77% der Frauen und 80% der Männer unter Eifersucht leiden und damit häufig gesunden Beziehungen im Wege stehen und das eigene Glück sabotieren. Die Ursachen hierfür liegen meist nicht in der eigentlichen, gegenwärtigen Beziehung, sondern in der Psyche und Vergangenheit des Betroffenen. Ob eine vergangene Beziehung durch Lügen und Betrügen aufseiten des ehemaligen Partners belastet gewesen sein mag, ist hierbei meist jedoch nicht so ausschlaggebend wie das generell mangelnde Selbstwertgefühl. Es ist mehr dran an der Aussage, man könne erst jemanden lieben, wenn man lernt, sich selbst zu lieben, als die meisten denken. Für Dr. Merkle schließen sich Liebe und Eifersucht aus; wer liebt, vertraut. Vertrauen wiederum kann sich nur aufbauen, wenn man überzeugt ist, dass man die Liebe des Partners verdient. Glaubt man hingegen, dass der Partner jemand anders für klüger, schöner, liebenswürdiger halten könnte, ist dies ein klares Zeichen für zu geringes Selbstvertrauen.

Die Gründe für die eigene Eifersucht ausmachen, das nötige Selbstvertrauen aufbauen, zwanghaftes und misstrauisches Verhalten vermeiden und dem Partner Vertrauen entgegenbringen – all dies ist nötig, um eine gesunde Beziehung führen zu können. Mit hilfreichem Wissen und praktischen Übungen für die Betroffenen und deren Partner geht der Ratgeber an diese Probleme heran.

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Vom Jein zum Ja! – Bindungsangst verstehen und lösen. Hilfe für Betroffene und ihre Partner

Häufig glauben Betroffene, die unter Verlustängsten leiden, die beste oder einfachste Lösung, schmerzhafte Verluste zu vermeiden, sei es, sich nicht mehr zu binden und andere nicht an sich heranzulassen. Doch diese Konsequenz verspricht ein sehr einsames Leben, sogar in der Zweisamkeit einer Beziehung. In „Vom Jein zum Ja!“ beschäftigt sich die Psychotherapeutin Stefanie Stahl mit den Ursachen und Folgen von Bindungsangst und zeigt Übungen auf, die Betroffenen und deren Partner helfen, den Weg zur Heilung zu bestreiten.

Bindungsängste können sich in vielerlei Facetten äußern. Wie auch bei der Verlustangst ist neben dem Leidensdruck des Betroffenen selbst die oft beträchtliche Belastung für den Partner nicht außer Acht zu lassen. Sei es, dass sich der oder die Betroffene generell nicht öffnen kann, Nähe nicht zulassen kann, sich zurückzieht, sobald es zu eng wird, oder der Partner immer der falsche zu sein scheint. Durch Hintergrundwissen, Fallbeispiele und viele Übungen erfahren Betroffene Hilfe, ihre Bindungsängste zu verstehen und über sie hinwegzukommen, und steht Partnern zur Seite, die sich aus der Abhängigkeit lösen und sich gemeinsam mit dem Betroffenen mit dessen Ängsten auseinander setzen wollen.

Auf dem Markt gibt es sehr wenig Fachliteratur und noch weniger Ratgeber zum Thema Bindungsangst. Umso besser daher, dass die Pionierin auf diesem Gebiet, Stefanie Stahl, einen gut zugänglichen Fachratgeber veröffentlichte, der auf vielen ihrer Fälle und Erfahrungen beruht und sich nicht nur an Fachpersonal, sondern besonders an Betroffene und deren Umfeld richtet.

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